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+++ Sebastians Tagebuch +++

Puh, es ist vorbei. Die Marathon Saison des Jahres 2017 ist Geschichte. Von Schmerz, Geduld bis hin zu Freude und Erfolg war alles an Gefühlslagen dabei.

Eine hartnäckige Beckenfraktur zum Anfang des Jahres lies mich lange nicht schmerzfrei treten oder gehen. Vom Rollstuhl durch den Ikeamarkt bis zur Rückkehr aufs Rad vergingen endlose Tage. Kurz bevor der Geduldsfaden allerdings endgültig riss, konnte ich wieder in den Rennbetrieb einsteigen. Mit Platz 2 in Emmelshausen (Mitteldistanz) ein ganz solider Start für mich und mein neues Sportgerät aus dem Hause Canyon. Nach all den intensivitätsneutralen, ruhigen Grundlagenkilometer ein echter Lichtblick am Ende des Tunnels. Gerade rechtzeitig konnte ich vor meiner zweiten WM Teilnahme noch etwas laktatfördernde Einheiten einbauen. Platz 78 war nicht das gewünschte Ziel aber zufriedenstellend. Ist immerhin eine Weltmeisterschaft und auf dem Schlachtfeld um Ruhm und Ehre gibt’s es halt nichts geschenkt. Und um genau das geht es. Ruhm und Ehre. Reich wird hier sicher keiner. Als Nichtprofi im Feld der Profis geht es für mich hier um den olympischen Gedanken „Dabeisein ist Alles“. Oder wer kann schon behaupten, ein original Nationaltrikot, getragen und verdreckt, im Bilderrahmen eingerahmt in seinem Büro auf der Arbeit hängen zu haben? Das macht mich beim Betreten des Arbeitsplatzes jeden Tag aufs neue stolz. Zumal mein erstes Nationaltrikot daheim hängt... was genau ist aber ein Profi? Berufsradfahrer bist Du, in meinen Augen gesehen, wenn Du Deine pseudo 5 Stunden auf der Arbeit verbringst oder halbtags arbeitest und sonst damit beschäftigt bist zu trainieren und zu regenerieren. Just saying…

Zurück zum Thema: Das Marathon Jahr Marathon Jahr 2017. Das Glück in der World Series sollte, nach einem gerissenen Schuh und Platz 26 in Tschechien, endlich in Schweden zu mir zurückfinden. Gefunden habe ich allerdings einen Nagel, im Hinterrad. DNF!

Pause und Neuaufbau war die Devise für mein absolutes 2017er Highlight. World Series Schweiz, Spanien und die Krönung bei mein „Heimrennen“, dem legendären Ironbike in Einsiedeln. Kurzfassung: Sturz Schweiz, Platz 23! Heimsieg beim Ironbike (wohl mein Moment des Jahres) und ein zerfetzter Reifen in Spanien sowie ein Kolbenfresser in Girona nach einer unfassbar harten Saison. Das Pech in der UCI World Series bedeutet für mich eine bis dato fehlende WM Quali. That’s life. Ich kann trotzdem behaupten, dass ich fast alle meine Ziele in Resultate umgesetzt habe. Außer halt diese verflixte TOP 10 World Series Platzierung. Somit bleibt mir ein echter Anreiz für das kommende Wintertraining.

Wie genau meine Rennplanung aussieht, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Damit werde ich mich die kommenden Tage und Wochen auseinander setzen. Bis Mitte November werden ich noch ein paar Crossrennen auf dem neuen Inflite von Canyon bestreiten, um dann das Rad mal für drei Wochen in die Ecke zu stellen. Zeit mit Freundin und Hund verbringen ist die Devise.

Aber vorher hört Ihr nochmal von mir. Eine Recap der gesamten Saison steht aus, aber erstmal werde ich ein paar Tage drüber schlafen und Zeit ins Land gehen lassen.

Bis bald
Sebastian
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19.10.17  ·  

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+++ Sebastians Tagebuch +++

2017 scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen. Kaum habe ich das letzte Lebenszeichen hier von mir gegeben, ist es bereits Zeit für ein Neues.

Die vergangenen vier Wochen sind wieder wie im Flug vergangen. Tage, von Anfang bis Ende vollgepackt, aktuell keine Seltenheit…. Du hast das Gefühl, Du machst morgens die Augen auf, holst tief Luft, trinkst einen Kaffee und schon sitzt Du wieder beim Abendessen und merkst schon wie Dein Kopf bereits in Richtung Bett will… Sleep, Eat, Work, Train.. REPEAT! Ich vermute es wäre gelogen zu behaupten, dass ich derzeit nicht in meinen Aufgaben voll aufgehe. Mein Job im Hause des Premium e-Bike Herstellers „Riese und Müller“ macht unheimlich viel Spaß. Es ist abwechslungsreich und es gibt selten Tage an welchen ich nichts Neues lernen kann. Im Anschluss aufs Rad zu steigen und meine Kilometer zu fahren ist kein direktes Kontrastprogramm, aber es ist genau mein Ding.

Die vergangenen sechs Wochen habe ich mich voll in die Vorbereitung für die letzten Marathon Rennen des Jahres gestürzt. Zum Teil bin ich bis in die späte Dämmerung gefahren und habe auch sonst viel auf diese Rennen ausgerichtet. Gerüchten zufolge habe ich meine ersten Intervalle vor der Arbeit gefahren, in Dunkelheit und völliger Stille. Kurz um: Ich bin bereit!
Vier Rennen, vier Chancen 2017 auch auf dem Mountainbike noch ein Ding zu landen! Den Anfang dieses Rennblocks machte vergangenen Sonntag der World Series Marathon in Alpnach (Schweiz). Die meisten von Euch kennen das Ergebnis. Eine Platzwunde im Gesicht, Prellungen am ganzen Körper, ein neuer FTP und nur Platz 23. Aber solche Tage gibt es. Das muss man abhacken und weitermachen. Die Ziele bleiben unverändert, da ändert auch ein kleiner Rückschlag nichts. Außer dass ich wieder dazu gelernt habe. Über mich, mein Material und weitere Umstände. Optimierungsbedarf erkannt und umgesetzt.
Inzwischen durfte ich auch mein neues Crossrad von Canyon, das brandneue Inflite, entgegen nehmen. Ein wahnsinns Geschoss in gelb/schwarz. Die ersten beiden Fahrten haben mich mehr als überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass man mit einem solchen Rad so viel Fahrspaß und gleichzeitig Sicherheit hat. Ich kann jedem nur raten mal nach Koblenz zu fahren und das gute Stück zu testen, es lohnt sich.

Mein nächstes Lebenszeichen in gut vier Wochen wird zeigen, ob sich all der Aufwand und der Verzicht der vergangenen Wochen gelohnt hat. Ich glaube dran.

Im Dezember, also noch etwas hin, wartet dann auch endlich die ersehnte Saisonpause. Der ein oder andere kann sich sicherlich denken was vorher noch ansteht. Corssrennen Debut. Das Inflite gehört halt auf die Rennstrecke…

Bis bald
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20.09.17  ·  

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Eine Woche ist es heute her: das Saisonhighlight der Bergziegen des CyclingTeam-Bochum. Hannah, Lukas und Michael waren beim legendären Ötztaler Radmarathon dabei und konnten

das Rennen erfolgreich beenden! Herzlichen Glückwunsch!

Das Wetter hat es gut gemeint und bei angenehmen Temperaturen die 238km und 5500hm ein klein wenig erleichtert. Dennoch saßen alle Bochumer mehr als 8 Stunden im Sattel. 8 Stunden auf denen 4 Alpenpässe erklommen wurden. Am Ende sind die Jungs und Hannah mit ihren Zeiten zufrieden und nehmen tolle Erinnerungen an die Berge mit ins Flachland. Erinnerungen die schon jetzt wieder als Motivation für neue Herausforderungen im Jahr 2018 herhalten müssen? Wir sind gespannt!

Lukas: 8:39 Stunden
Michael: 8:59 Stunden (ja echt!)
Hannah: 10:16 Stunden
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03.09.17  ·  

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Heute steht das nächste große Event für das CyclingTeam-Bochum auf dem Programm. Hannah, Lukas und Michael sind schon über den ersten von vier Alpenpässen beim Ötztaler Radmarathon gefahren. Später dann das Ergebnis! ... See MoreSee Less

27.08.17  ·  

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+++ Sebastians Tagebuch +++

Die Mitte des Monats ist bereits rum und tatsächlich hätte ich meinen monatlichen Eintrag hier fast vergessen. Gerade noch rechtzeitig, mit etwas Sauerstoffmangel und genügend Laktat in den Beinen sitze ich nun auf meinem Sofa und tippe diese Zeilen. Die letzten Wochen nach der Transalp waren doch stressiger als gedacht. Nach dem Auspacken ist vor dem Einpacken. Zwei Tage nach meiner Rückkehr vom Lago di Garda in Italien ging es über einen kurzen Zwischenstopp bei der Tour de Neuss weiter nach Schweden.

Der erste World Series Marathon nach der WM stand an und das Ziel war klar definiert. Podium! Während der Transalp konnte ich eine wirklich gute Form feststellen und war dementsprechend hochmotiviert. Leider hatte ich die Rechnung ohne meine schlechte Tagesform und den reifenzerstörenden Nagel zur Hälfte des Rennens gemacht. Aber Ausrede ist nicht, das Rennen lief auch vor dem Nagelzwischenfall in die komplett falsche Richtung. Kurzum: Top 20 mit beinhaltender WM Quali für nächstes Jahr war die Marschroute… Zumindest bis Kollege Nagel sich einmischte und das Rennen beendete. Der Schwedentrip war trotzdem ein Erfolg. Auch abseits der Rennstrecke gab es viele Dinge zu entdecken. Ein bis zwei Worte Schwedisch haben wir auch gelernt.

Nach einer Rennpause stecke ich aktuell wieder in den Vorbereitungen für die letzten vier Rennen des Jahres. Gleich vier Mal S! Zwei Mal Schweiz, zwei Mal Spanien. So sieht der Plan für September und Oktober aus.

Inzwischen bin ich auch vom Think Tank des E-Mountainbike Magazin Workshop in Leonberg zurück. Als Vertreter für meinen Arbeitgeber, die Firma Riese & Müller, wurde hier zwei Tage lang über E-Bikes (im speziellen E-MTBs) diskutiert und gefachsimpelt. Natürlich mit ausgeprägtem Praxistest. Vertreter vieler deutscher und internationaler Hersteller waren dabei und die zwei Tage waren ein voller Erfolg. Die Meinung „E-Bike ist für alte Leute“ ist absolut von gestern. Leiht euch mal ein richtiges E-MTB mit Federweg aus und fahrt damit über eure Heimtrails. Ihr werdet feststellen, dass auch das Fahrradfahren ist und dazu noch unheimlich viel Spaß macht. Gebt der Sache eine Chance, mehr als eine wird es nicht brauchen. Fest Versprochen!

So Leute, bis bald!

Sebastian

Ps: Ziel "300 Kilometer" wäre übrigens auch erledigt. Das habe ich vor ein paar Tagen mit meinem Kumpel Patrick Ottilinger erledigt. Einmal im Jahr muss solch eine Radtour sein. Ein langer und nasser Tag mit unheimlich viel Spaß. Der Moment, wenn Du auch mal alles andere vergessen kannst und dich über die 300 auf deinem Tacho freust. Sehr cool!
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22.08.17  ·  

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Fabian Gerdes vom CyclingTeam-Bochum erreicht einen fantastischen 6. Platz bei den Cyclassics Hamburg. Das Rennen über 180 km endete im Massensprint, in dem Fabian seine Stärke, die Endgeschwindigkeit, ausspielen konnte. Trotz eines hohen 41er Schnitts war die Fahrweise des Bochumers auf den letzten Kilometern angriffslustig. Wir gratulieren und freuen uns auf die nächsten GCC-Events! ... See MoreSee Less

20.08.17  ·  

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Jan, Tim und Fabian sind beim 24h Rennen am Nürburgring zusammen mit David Weiger gut durch die Nacht gekommen. Sie liegen aktuell auf dem 13. Gesamtrang und sind 5. in ihrer Altersklasse. Weiter so!

Photo by Stefan Weigold
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30.07.17  ·  

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Aktuell quälen sich die Fahrer des CyclingTeam-Bochum auf der legendären Nordschleife. Beim 24h Rennen sind Jan Thrun, Fabian Gerdes und Tim Weinand im 4er Team mit einem Gastfahrer unterwegs. Drückt die Daumen und freut euch auf Neuigkeiten nach der Nacht. ... See MoreSee Less

29.07.17  ·  

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+++ Transalp-Tagebuch Tag 7 +++

Schluss! Aus! Ende! geschafft, Ziel und Finito! Riva ist erreicht, die gemeinsame Reise über die Alpen und Dolomiten an der Seite von Philipp, Julian und Steffi ist beendet. Was für eine geile Woche. 7 Tage vollgepackt mit hochwertigem Training, Schweiß, Ausblicken und Erfolg für Julian und Steffi im Mixed.

Die letzte Etappe hatte es aber nochmal richtig in sich. 84 Kilometer und 2 lange Anstiege inklusive sagenhaften Trails. Mit dem Geruch der Riva del Garda Pizza in der Nase, konnten Philipp und ich den Zielbogen erreichen und unsere ingesamt 14. gemeinsame Transalp Etappe erfolgreich abschließen.

Riva ist heute Mittag allerdings so heiß gewesen dass das Duschgel bereits in der Verpackung kochte. Was hilft? Der Sprung in den See.
Obligatorisch!

Was bleibt von der Transalp? Eine hoffentlich sehr gute Form. Freitag gehts, nach einem kleinen Zwischenstopp bei der Tour de Neuss, nach Schweden. Der World Series Marathon in Alingsas steht an.

Aber jetzt gibts erstmal Pizza mit dem Team Topeak Ergon. Wann hast du sonst schon die Chance auf ein Dinner mit dem Weltmeister Alban Lakata?

Bis bald, Sebastian

Ps: Danke an alle Beteiligten, es war super! Immer wieder gerne.
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22.07.17  ·  

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+++ Transalp-Tagebuch Tag 6 +++

Kurz, knackig und steil ist geil. 50 Kilometer mit 2000 Höhenmeter. Etappenziel in Lavarone auf 1100 Metern. Bei diesen Zahlen dürfte jedem klar sein, dass das Verhältnis von Up & Down nicht ganz im Gleichgewicht war. Das Höhenprofil ging eigentlich von unten links nach oben rechts.

Der erste Anstieg führte auf Asphalt bergan. Die folgende, kurze, Abfahrt hielt tiefen Schotter und Steine bereit. Genau dies war wohl einem Fahrer vor uns zum Verhängnis geworden.

Scheinbar schwer gestürzt lag er am Streckenrand. Leider musste ich zu meinem zweiten Entsetzen feststellen, dass wohl niemand die Courage hatte, zwei Sekunden zu opfern und zumindest Hilfe anzubieten. Manchmal reicht es nämlich schon kurz nach der Nummer zu fragen und beim nächsten Streckenposten eine Meldung zu machen. Erschreckend ist, dass dazu allerdings niemand in der Lage ist, jede Sekunde zählt beim Kampf um die goldene Ananas....

Dem gestürzten geht es übrigens gut. Jochbeinbruch und ein paar Stiche hier und dort dürften schnell verheilen. Sein Partner kommt dann wohl alleine in Riva an.

Nach Riva gehts auch für mich und Philipp morgen. Inzwischen sitzen wir vor unserem Hotel weit oberhalb von Lavarone und genießen einen Cappuccino. Ja, tatsächlich habe ich einen gefunden der zumindest seinen Namen verdient. Die Region hier oben ist fast wie eine Wüste, weit und breit nichts außer einer Hochebene und Bergen, genau mein Ding!

Nach dem Abendessen gehts dann noch zur Massage. Ich vermute der Tagesablauf hier wird mir ab Sonntag etwas fehlen...

Bis dahin bleiben aber noch ein paar Stunden.

Bis morgen
Sebastian

Ps: Falls es hier einen Experten gibt: gesucht wird eine Kaffeerösterei in Riva del Garda. Ein bisschen italienischen Flair sollte ich definitiv mit Heim bringen.. Also melde dich Unbekannter
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21.07.17  ·  

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150606_13-Ruhr-Games (11)

1 Fahrer – 3 Tage – 4 Rennen – 3 Platzierungen – 1 Sieg

Dorsten, Gelsenkirchen, Steinfurt, Bocholt 04.06., 06.06., 07.06.2015 Nach einer Ruhephase von 10 Tagen stand für Maximilian Dill eine Herausforderung auf dem Programm: 4 Rennen in 4 Tagen mit einem Ruhetag, d.h. an einem Tag 2 Rennen. Am 1. Renntag (04.06) ging es in Dorsten um die Westfalenmeisterschaft und die Bezirksmeisterschaft. Als C-Fahrer in einem KT/A/B/C …

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Hannah Scheffler auf Platz 4

Hannah Scheffler knapp am Treppchen vorbei Am vergangenen Wochenende konnte Hannah Scheffler in Süddeutschland auftrumpfen. Auf einem welligen, 6,5 km langen Kurs starteten die Frauen gemeinsam mit der U27 und der U19. Während der gesamten Renndistanz konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen, so dass es nach knapp 50 Kilometern zum Massensprint kam. Hier wurde Hannah …

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