Wir wünschen allen schöne Weihnachtstage und einen guten Start in das Jahr 2012!

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Partnern für das schöne Jahr 2011 und freuen uns schon auf 2012!
Euer



Am vergangenen Samstag war es für einige Sportler des CyclingTeam-Bochum erneut soweit den Winter für andere Herausforderungen als Radrennen zu nutzen und sich vor großer Kulisse im Wettkampf zu messen. Nach dem Duathlon der letzten Woche, hatten sich Micha Glowatzki, Johannes Zöllner, Luca Kriener, Dustin Thra, Fabian Hoff und der amerikanische Gastläufer Peter Duran dazu entschieden, beim Halbmarathon des Tusem-Essen am Baldeneysee teilzunehmen. Zudem absolvierte Neumitglied Isabel Weinstein den 10km Lauf entlang des Südufers von Kupferdreh nach Werden und zurück.
Bei Frühlingstemperaturen und Sonnenschein war Isabel um 12 Uhr als erste auf der schnellen und flachen Strecke des 21. Blumensaatlaufs, um die Distanz zu absolvieren. Im Trikot des CyclingTeam-Bochum schaffte sie hier ein persönlich sehr gutes Ergebnis und blieb mit einer Zeit von 54 Minuten weit unter dem gesetzten Ziel. Anschließend standen die Läufer des Teams in ihren Tri-Suits zusammen mit 448 weiteren Startern vor der Linie und warteten auf den Startschuss. Es war das Ziel so lange wie möglich zusammen zu laufen, sich gegenseitig zu regelmäßigen Zeiten zu animieren und so eine Chance in der Teamwertung zu wahren. Anders als zuvor Isabel, mussten die „Jungs“ nun die Strecke zwei Mal ablaufen. An den beiden Wenden standen ihnen neben zahlreichen Zuschauern auch eine Verpflegungsstation zur Verfügung.
Anfänglich liefen alle im angestrebten Tempo von ca. 4 Minuten pro Kilometer und fanden schnell ihren Rhythmus. Sich von einer Spitzengruppe nicht aus der Ruhe bringen lassend, kamen alle zeitnah an der ersten 5km-Wende an. Fortan setzte sich Johannes mit einer bestechenden Form und mit einem befreundeten Läufer langsam ab. Er sollte sich als der fitteste der „Bochumer“ erweisen und in einer persönlichen Bestzeit von 1:22,48 Stunden das Ziel in Kupferdreh erreichen. Ihm folgte lange Zeit das Bochumer Duo, bestehend aus Micha und Luca und kurz darauf Fabian. Dustin begann den Lauf verhalten und konnte bis zum Ende sein Tempo steigern. Als ein schneller Läufer bei Kilometer 12 zu Micha und Luca aufschloss und diese überholte, folgte Micha ihm, während Luca, der lange Zeit für Micha das Tempo machte, der Anstrengung der vergangenen Kilometer Tribut zollen musste und zu Fabian zurückfiel. Sie quälten sich beide auf den letzten fünf Kilometern sehr, da eine solche Anstrengung nicht auf dem Tagesprogramm der Radfahrer steht. Micha konnte das Tempo seines Kontrahenten mitgehen, ihn auf den letzten 2 Kilometern mit einer Tempoverschärfung sogar distanzieren und erreichte in einer sehr guten Zeit von 1:25,15 Stunden das Ziel. Ihm folgten Fabian und Luca zusammen nur drei Minuten später. Auch Dustin konnte mit einer Zeit von 1:29:36 Stunden noch fast zu ihnen aufschließen. Gastläufer Peter Duran, der vor weniger als einem Monat noch in Amsterdam die gleiche Distanz absolvierte, folgte mit einer Gesamtzeit von 1:34,18 und rundete das gute Ergebnis des CyclingTeam-Bochum ab.
Die geschlossen gute Leistung wurde schlussendlich mit dem dritten Platz in der Mannschaftswertung honoriert. Hier zählten die Zeiten der besten drei Läufer und in Konkurrenz zu ausgewiesenen Laufvereinen, ließ sich die Leistung der Radsportler durchaus sehen. Ein Pokal wurde es zwar nicht aber zwei Liter örtliches Bier für jeden der Läufer, ließen die schmerzenden Beine schnell vergessen und die Aktion als gelungenen Ausgleichssport in guter Erinnerung bleiben.
Während des Winters und der damit Radrennfreien Zeit gehen die Fahrer des CyclingTeam-Bochum wie jedes Jahr andere Wege, um sich fit zu halten, Spaß zu haben und sich in Wettkämpfen zu messen. Stand diese Beschreibung bisher für die vielen Cross Rennen die besonders Andreas Kemper und Jan Tippler bestreiten, so trifft sie diesmal auf den Cross-Duathlon in Haltern am See zu. Bereits zum 22. Mal wurde dort dieser Event organisiert. Die Ausrichter haben sich eine 3,5 km lange Laufstrecke durch den Wald gesucht und sie mit einem 2,4km langen Mountainbike Parcours verbunden. Für Oliver Becker, Micha Glowatzki und Fabian Hoff galt es zuerst die Laufstrecke so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, um direkt auf das MTB zu wechseln. Mit diesem war es die Aufgabe die sowohl mit langen Geraden ausgestattete, jedoch auch in vielen Teilen technisch anspruchsvolle Strecke fünf Mal zu bewältigen, bevor erneut die Laufstrecke bis ins Ziel zu absolvieren war.
Oliver startete bereits um 12 Uhr bei schönstem Herbstwetter zusammen mit den Jugendklassen und der Klasse Männer 40. Dort behauptete er als sehr guter Läufer lange die Führung, bevor er zur Mitte der Radstrecke vom späteren Lauf- und Klassensieger (M40) überholt wurde. Seine starke Leistung wurde auch daher „nur“ mit dem guten zweiten Platz gewürdigt, da er einerseits auf der Radstrecke unglücklich stürzte und andererseits beim zweiten Wechsel, die nun mit Dreck verschmutzten Schuhe nicht öffnen konnte und sich der Wechsel dramatisch verzögerte.
Seine im Wettkampf gemachten Erfahrungen konnte Oliver im Anschluss mit Micha und Fabian teilen, indem er ihnen Ratschläge für die technischen Passagen des MTB Kurses gab. Um 14.15 Uhr startete dann das ca. 50 Mann starke Feld der Männer auf die identische Strecke. Dies erlaubte eine spätere Gesamtwertung ohne zu viele Fahrer auf der Strecke zu haben. Micha konnte den schnellsten Läufern beinahe folgen und verlor auf den 3,5km nur wenige Sekunden. Fabian erreichte die Wechselzone als Micha gerade den Sprung auf das Rad mit den ungewohnt dicken Reifen wagte. Für die beiden MTB-Neulinge war die Strecke zwar in den technischen Passagen nicht immer leicht zu bewältigen, doch zeigten sich auf den langen Waldwegen, wo „dicke Gänge“ getreten werden konnten, Vorteile des Straßentrainings. Micha meisterte die Radstrecke sturzfrei und konnte auch die insgesamt 10 extremen Steigungen auf dem Rad sitzend absolvieren. Fabian kam an der gleichen Stelle wie Oliver zu Sturz und ging noch ein weiteres Mal zu Boden als sein Vorderrad in einer Sandkuhle wegrutschte. Nach den qualvollen letzten Laufkilometern erreichte Micha als vierter der Männerklasse das Ziel und brauchte nur 45 Sekunden länger als Oliver, der das Rennen auf dem 2. Platz in seiner Klasse beendete. Fabian zahlte Lehrgeld und erreichte als 8. der Männer das Ziel. Ein Erfolg der diesen gelungenen „Ausflug in den Wald“ versüßte war der dritte Rang in der Teamwertung. Hinter dem überlegenen Team Berg und dem Team des Siegreichen Fahrers der M40 Klasse war dies ein respektabler Erfolg und macht Lust auf mehr.
Bad Salzdetfurth und Bramsche-Engter (NDS)
Mit dem ersten Crossrennen in Bad Salzdetfurth, der erste Lauf des SKS Deutschland Cups, kommt auch die lang ersehnte Sonne und die Fahrer stehen bei über 20 grad Celsius am Start der im Radsport eigentlich als Wintersportart angesehenen Disziplin. Mit von der Partie war auch CTB-Crosser Andreas Kemper, der bei seinem ersten “Wintereinsatz” einen passablen 32. platz belegte. “Da ist noch viel Luft nach oben”, so Andreas nach dem schweren Rennen. Eine Woche später ging es bei zwar kühleren Temperaturen aber immer noch schönstem Wetter beim ersten Lauf des 11. Weser-Ems-Cups in Bramsche-Engter an den Start. Mit dabei waren diesmal auch Jan Tippler und Micha Glowatzki, die sich mal wieder in dieser andersartigen Disziplin versuchen wollten. Routinier Andreas Kemper sicherte sich nach nach 12 schweren Runden einen tollen 16. Platz. Micha und Jan folgten auf den Plätzen 25 und 30.
Doppelveranstaltung in Surwold und Pappenburg (NDS)
Drei Fahrer, eine Betreuerin, sechs Crossräder und und einige Ersatz-Laufradsätze galt es für das Wochende zu verstauen. Damit waren Christoher Kamphaus, Hendrik Franke vom befreundeten Verein Victoria Neheim und Andreas Kemper vom CyclingTeam-Bochum für alle Eventualitäten gerüstet. Wie gewohnt, war die gesamte Crosselite am Start und das Wetter blieb weiterhin sonnig bei traumhaften Temperaturen. Der schnelle Kurs in Surwold bot keine Erholungspassage und es kam zu einem sehr schnellen Rennen, in dem sich Andreas zunächst weit vorne zeigen konnte, dem hohen Tempo jedoch allmählich Tribut zollen musste und am Ende auch einen guten 19. Rang fuhr. Nach dem Rennen ging es in eine gemütliche Unterkunft nach Papenburg. Nach einem gemütlichen Abend, ging es am Folgetag in Papenburg-Tunxdorf an einem kleinen See an den Start. Zu einem See gehört oftmals auch ein Sandstrand, der im Rennen auch ausgiebig durfahren werden musste. Schon in der ersten Runde hatte Andreas einen Defekt, sodass er auf die letzte Position zurückfiel und erst nach seinem Materialwechsel die Aufholjagd begann. Am Ende Sprang Platz 21 für ihn heraus.
Cloppenburg (NDS)
Auch in Cloppenburg ging es gewohnt schnell zur Sache und Andreas rechnete sich, trotz längerer Erkältung, einiges aus. Bei zwar starkem Nebel zu Beginn der Rennphase und niedrigen Temperaturen, hatten die Fahrer wieder trockene Streckenverhältnisse und insgesamt gutes Wetter. Wie fast immer, erwischte Andreas einen sehr guten Start und kam mit den ersten fünf Fahrern auf die erste Runde, konnte hier das Tempo jedoch nicht lange halten und fuhr seinen eigenen Turn weiter. Nach einer Stunde harter Arbeit gelang ihm ein hervorragender 14. Platz, was auch in der Gesamtwertung des Weser-Ems-Cups einen kleinen Sprung nach vorne bedeuten dürfte.
Wie jedes Jahr begann für die Amateurfahrer des CyclingTeam-Bochum auch heute, am 1. November, die Vorbereitung für die kommende Saison 2012. Gut ausgeruht, nach einem Oktober, in dem das Rad mal nicht ständiger Begleiter war, traf sich ein Teil der Rennfahrer mit befreundeten Radsportlern aus Bochum, Dortmund und der Umgebung. Bei perfektem Herbstwetter startete die Tour um 11 Uhr und viele weitere werden folgen – vermutlich oft bei schlechterem Wetter, doch immer mit guter Stimmung!
Kempen
Sonntag gelang es Micha Glowatzki mit einer weiteren Top-10 Platzierung seine Elite-A-Klasse zu erhalten. Erst seit Mitte der Saison trat Micha nach längerer Pause wieder in die Pedale und konnte vergangenes Wochenende, am letzten Rennwochenende der Saison, in Kempen seine noch fehlende Platzierung für den Klassenerhalt in der höchsten Amateurklasse einfahren. Das als schnellstes Rundstreckenrennen deutschlands bekannte Rennen in Kempen, bei dem das etwa 60 Fahrer starke Fahrerfeld auf der 2,1 Km langen Runde insgesamt 84 Kilometer zurücklegen mussten, machte seinem Namen alle Ehre. Gewohnt zügig ging es zur Sache und eine Attacke folgte der nächsten. Doch bei dem hoch angesetzten Tempo konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen. Micha spekulierte von vorneherein auf einen Massensprint und reihte sich fünf Runden vor dem Ende ganz vorne mit ein. Als es in die letzte Runde ging, stand bereits eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 51 km/h auf dem Tacho. An fünfter Position gelegen, sah es zunächst so aus, als käme Micha optimal zum Sprint, doch der aufgereihte Zug vor ihm wurde 600 Meter vor dem Ziel etwas langsamer und es schossen Fahrer links und rechts vorbei. Das gewohnt große und ziemlich gefährliche Gedränge bei über 50 km/h ging los. Plötzlich nur noch auf Position 15 gelegen hieß es nun Vollgas aus der letzten Kurve raus und retten, was noch zu retten ist. Doch es reichte. Wenn auch knapp, gelang es Micha auf den 9. Rang vorzusprinten und sich somit die noch fehlende Platzierung zu sichern. Unseren Glückwunsch dazu!
Werne
Die Saison neigt sich dem Ende zu, und die Sportler des CyclingTeam-Bochum bestreiten ihre letzten Straßenrennen, bevor es für einige wenige in die Crosssaison geht. Vergangenes Wochenende stand das schnelle Rennen in Werne auf dem Programm. Vertreten wurde das Team in der Elite-ABC-KLasse durch Andreas Kemper, Jan Tippler und Micha Glowatzki. Schnell ging es zur Sache und immer wieder konnten sich kleinere Gruppen absetzen, wurden jedoch schnell wieder geschluckt. Weil Micha von seinen beiden Teamkollegen immer wieder in gute Position gefahren wurde, konnte auch er sich fünf Ausreißversuchen anschließen. Viel Kraft abverlangt hat hier seine eigene Attacke, der sich zwei weitere Fahrer anschlossen. Gemeinsam lag das Trio knappe 10 Kilometer in Führung, bevor es vom jagenden Feld wiedergestellt wurde. Langsam ging es dem Endspurt entgegen. Noch einmal hieß es für Andreas und Jan, ihren Kapitän in gute Position für den Massensprint zu bringen. Dies gelang und Micha konnte auf den letzten beiden Runden im großen Gedränge seine gute Ausgangsposition halten und sich auf der Ziellinie Platz 7 sichern.
Breidenbach
In Beidenbach (Hessen) wurde das Bochumer Trikot durch Niklas Magull vertreten. Gleich zu Beginn konnte er sich einer sechsköpfigen Spitzengruppe anschließen. Als der Fahrer an der vierten Position zu Sturz kam, mussten Niklas und sein Mitstreiter dahinter ausweichen und verloren den Anschluss. Sie fielen beide ins Hauptfeld zurück, während der gestürzte Fahrer durch eine Rundenvergütung seine Fahrt in der Spitzengruppe wieder aufnehmen konnte. Pech für Niklas, doch er wollte nicht aufgeben und erkämpfte sich im Schlusssprint des Feldes den dritten Platz, was Gesamtrang 7 ergab.
Emsdetten
Bei strahlendem Sonnenschein in Emsdetten, war das CTB mit vier Fahrer(innen) am Start. Neben Lukas Scheffler und Andreas Kemper, die in der Männer B/C-Klasse ihr Rennen fuhren und sich stark besetzten Fahrerfeld gut in Szene setzen konnten, traten Hannah Scheffler (Frauen Elite) und Vanessa Steinki (Juniorinnen) gemeinsam aber mit getrennter Wertung in die Pedale. Das Rennen wurde als Kriterium ausgetragen, mit einer Sprintwertungen in jeder fünften Runde. Das Fahrerfeld war diesmal zwar nicht sehr groß aber dennoch mit starken Fahrerinnen vertreten. Hannah überraschte, konnte in einem Wertungssprint zwei Punkte einfahren und sich damit in der Endabrechnung den Gesamtrang 5 sichern. Da es bei Vanessa um keine Punkte ging, konzentrierte sie sich auf die Prämiensprints, die sie auch alle drei gewinnen konnte. Im Schlusssprint musste sie sich allerdings knapp mit dem 2. Platz zufrieden geben. Dennoch eine tolle Leistung und ein weiterer Podiumsplatz. Mit ihrem letzten Rennen in der Juniorinnen-Klasse kann sie auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken und startet im kommenden Jahr in der Frauen-Elite-KLasse.
Köln-Eigelstein
Ein Rekord an diesjähriger Durchschnittsgeschwindigkeit konnte Micha Glowatzki in Köln-Eigelstein verzeichnen. ) 90 Kilometer waren auf dem 2Km-Kurs zurückzulegen. Die C-Klasse, welche einen Vorsprung von einer Minute bekam, war nach sieben Runden schnell gestellt. Vom Start bis ins Ziel wurde das hohe Tempo nich tmehr gedrosselt und trotz der vier Kurven stand am Ende ein Schnitt von 48 km/h auf dem Tacho. 90 Kilometer in 1,52 Std. Leider durch Krämpfe gebrenmzt konnte Micha nach einer letzten Attacke die letzten 6 Kilometer nicht mehr in den Endkampf eingreifen und musste das Rennen im Feld ausrollen lassen.
Wuppertal-Langerfeld
Nachdem Andreas Kemper in Dortmund-Hombruch knapp die den Top-Ten-Platzierungen verpasst hatet, hieß es beim nächsten Rennen erneut alles versuchen.
Diesmal stand Wuppertal-Langerfeld auf dem Plan, wo der Dauerregen es den Fahrern nicht einfach machte.
Durch die glatten Kurven dezimirte sich das Fahrerfeld von Runde zu Runde. Trotz des Regens gestaltete sich das Rennen nicht langsam, sondern wurde immer wieder durch Attacken geprägt. Nach der Hälfte der Renndistanz konnte sich ein Fahrer als Solist absetzen und sicher Richtung Sieg fahren. Andreas Kemper, der sich im Hauptfeld befand, musste sich im Sprint der verbleibenden Fahrer behauten und erkämpfte sich einen guten 10 Platz.
Im Anschluss des Amateur-Rennens stand waren die Frauen an der Reihe, mit dabei Hannah Scheffler vom CyclingTeam-Bochum. Auch Hanna musste sich durch den Dauerregen und die rutschigen Kurven quälen und landete nach 40 Kilometern auf einem beachtlichen 9. Rang.
Dortmund-Hombruch
Schnell zur Sache ging es in Dortmund-Hombruch. Das Rennen der Elite C-Klasse wurde als
Kriterium gefahren und gleich bei der ersten Sprintwertung konnte Andreas Kemper für das CyclingTeam punkten. Wenige Runden später setzte sich eine sieben Fahrer starke Spitzengruppe ab, in der das Bochumer Trikot jedoch leider nicht vertreten war. So hieß es für Andreas, der bereits zwei Sprintpunkte inne hatte, im Feld dafür zu sorgen, dass das Tempo nicht einschläft und die Spitzengruppe somit möglichst viel Zeit für die Überrundung benötigt und die weiteren Punkte unter sich ausmacht. Leider etwas schneller als erhofft, war der Rundengewinn vollzogen und es hieß wieder Sprinten für das Hauptfeld. Etwas Pech hatte hierbei Andreas, der als fünfter in zwei Sprints sich leider keine Punkte mehr sichern konnte und am Ende doch noch von Platz 10 verdrängt wurde. Somit hieß es Rang 11 in der Endabrechnung.
Großes Pech hatte Juniorenfahrer Simon Schultheis, vergangene Woche noch auf Platz 5 in Beckum, der in Hombruch im Schlusssprint auf einer aussichtsreichen dritten Position um die Zielkurve kam jedoch durch das Versteuern seines Nebenmanns ebenfalls vom Rad geholt wurde und die letzten Meter nicht mehr zurücklegen konnte.
Hannover
Bereits einen Tag zuvor startete Juniorin Vanessa Steinki in Hannover-Dören gemeinsam mit den
Frauen jedoch mit getrennter Wertung für die Juniorinnen.
Auf der 1Km-Runde ging es schnell zur sache und alle 5 Runden gab es Punkte zu ersprinten, da auch hier das Rennen als Kriterium ausgetragen wurde. Dazu kamen die zahlreichen Prämiensprints. Die vielen Sprints waren auch Ursache für die nach und nach schwindenden Kräfte und so ging es für Vanessa nach Hälfte des Rennens nur noch, sich auf den Endspurt zu konzentrieren und die Konkurrentinnen nicht ziehen zu lassen. Am Ende war ein weiterer Podestplatz gesichert. Mit Platz 3 konnte sie wieder einmal sehr zufrieden sein.
Buchholz (NDS)
Vergangenen Sonntag vertrat Vanessa Steinki wieder einmal sehr erfolgreich die Farben des Bochumer Teams. In Buchholz (Niersachsen), im Rennen der Juniorinnen setzte sie sich gegen eine starke Konkurrenz aus dem hohen Norden durch.Im Feld mit dabei auch zwei Fahrerinnen, die im Vorjahr noch vor Vanessa auf dem Treppchen standen. Doch dieses Jahr sollte es besser laufen. Das Rennen begann so verhalten, dass nach 12 von 42 Runden a 1,2Km
das komplette Feld noch immer zusammen war. Vanessa wollte es nicht auf einen Massensprint ankommen lassen und setzten eine beherzte Attacke, welcher nur einige Fahrerinnen folgen konnten. Nach einer weiteren Attacke vom Bochumer Trikot, blieb nur noch eine dreiköpfige Spitzengruppe übrig. Vanessas stärkste Konkurrentin sollte die Vorjahressiegerin werden, die mit vielen Attacken versuchte sich abzusetzen. Doch Vanessa blieb sehr aufmerksam und konnte alle Versuch vereiteln, bis sie sich selbst drei Runden vor Schluss in einer langgezogenen Kurve von ihren Mitstreiterinnen absetzte und das Ziel als glückliche Solistin erreichte. “Das war eindeutig mein schönster Sieg heute, vor allem vor der tollen Zuschauerkulisse”, so Vanessa Steinki kurz nach dem Zieldurchlauf.
Herbram (NRW)
Nach einer deutlichen Abkülung der Wetterlage im Verlauf der letzten Woche, gingen am Sonntag Mittag Andreas Kemper, Niklas Magull und Björn Homey um 12.45 Uhr auf die Rundstrecke in Herbram (Nähe Paderborn). Der lange Rundkurs sollte insgesamt 9 Mal absolviert werden, wobei die kalten Temperature und der Wind, der auf den offenen Passagen herrschte, den Kurs erschwerte.
Vom Start an wurde auf dem welligen Kurs ein hohes Tempo gefahren und es versuchten sich sofort Fahrer vom Feld zu lösen. Bei den ersten Attacken war Björn Homey aufmerksam und war in den Gruppen vertreten.
Bei starkem Seitenwind wurde das Feld schon auf den ersten Runden stark auseinander gezogen und zerfiel in einzelne Gruppen. Niklas Magull, der im Vorjahr bei dem Rennen auf Platz 2 fahren konnte, hatte von Anfang des Rennens direkt Pech. In den ersten Runden war er unglücklich eingebaut und verlor so kurz den Anschluss ans Feld, so dass er erst durch einen kräfteraubenden Antritt wieder in das Feld aufschließen konnte.
Von dem schon stark dezimierten Feld konnten sich vier Fahrer lösen, die letztendlich auch den Sieg unter sich ausmachen konnten. Andreas Kemper konnte das Rennen als 20. beenden wo hingegen Niklas nicht mehr in den Endkampf eingreifen konnte, weil ihm zwei Runden vor Schluss ein Fahrer in das Hinterrad fuhr und er so das Rennen vorzeitig beenden musste.